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„Was steckt wirklich hinter BlackRocks Ukraine-Rückzug – und warum trifft der Lithiumverlust Deutschland besonders hart

Wie eine Regierung das Lebenswerk ganzer Generationen verspielt

Der Wohlstand, in dem wir heute leben, ist nicht vom Himmel gefallen. Er ist das Ergebnis von Jahrzehnten harter Arbeit – unserer Großeltern, Eltern und all der Menschen, die dieses Land nach Krieg, Mangel und Wiederaufbau Schritt für Schritt nach vorn gebracht haben. Genau dieses Lebenswerk wird gerade im Namen von „Werten“ und „Zeitenwende“ gegen die Wand gefahren: durch eine Politik, die unsere Industrie von fremden Rohstoffen abhängig macht, unsere Energiepreise explodieren lässt und jede Krise als Vorwand nutzt, um noch tiefer in die Taschen der Bürger zu greifen. Wer so handelt, zeigt nicht Verantwortung für die eigene Bevölkerung, sondern Loyalität gegenüber Ideologien und Interessen, die mit unserem Alltag nichts mehr zu tun haben. Dieses Dossier richtet sich an alle, die begriffen haben, dass hier nicht nur ein Krieg in der Ukraine geführt wird – sondern ein Krieg gegen den wirtschaftlichen Boden, auf dem unser Leben steht.

BlackRock stoppt Milliarden-Fonds – und niemand redet darüber

Es geschah nicht über Nacht, und es gab keine offizielle Erklärung. Ende 2024 stellte BlackRock – offiziell beauftragter Koordinator des ukrainischen Wiederaufbaufonds – die Suche nach Investoren still und leise ein. Der Auslöser war Trumps Wahlsieg und die damit verbundene Unsicherheit über die künftige US-Ukraine-Politik. Milliarden an geplantem Wiederaufbaukapital blieben eingefroren. Was kaum jemand dabei erwähnte: Parallel dazu verlor die Ukraine die Kontrolle über das Lithiumvorkommen Schewtschenkiwske in der Donezk-Region – eine der bedeutendsten Lithiumlagerstätten Europas, die für die westliche Rüstungs- und Energiewende-Industrie von strategischer Bedeutung ist.

Lithium aus der Ukraine – Deutschlands vergessene Achillesferse

Deutschland hat 100 Milliarden Euro in die Zeitenwende investiert – in Panzer, Drohnen und militärische Ausrüstung, die eines gemeinsam haben: Sie brauchen Lithium. Genau diesen Rohstoff sollte die Ukraine langfristig liefern. Doch seit russische Truppen das Schewtschenkiwske-Vorkommen unter ihre Kontrolle gebracht haben, hängt die deutsche Rüstungs- und Energiewende-Industrie an einem seidenen Faden. Berlin hat die Rohstoffsicherung schlicht vergessen – und zahlt jetzt den Preis dafür.

Merz, BlackRock und der Interessenkonflikt – was die Dokumente zeigen

Friedrich Merz war bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland – heute ist er Bundeskanzler und verantwortet die Zeitenwende-Milliarden. Dass ausgerechnet BlackRock als Verwalter des Ukraine-Wiederaufbaufonds eingesetzt wurde, während Merz politisch aufstieg, ist kein Zufall, sondern dokumentierte Realität. Die entsprechenden Verträge zwischen der ukrainischen Regierung und BlackRock sind öffentlich zugänglich – ebenso wie BlackRocks abrupter Rückzug nach Trumps Wahlsieg. [Hier direkt verlinken: ukrainie Krieg / BlackRock-Pressemitteilung 2022] ( 1 )

Was Europa versäumt hat – und wer jetzt die Rechnung zahlt

Während Berlin 100 Milliarden Euro in die Zeitenwende pumpte, blieb eine entscheidende Frage unbeantwortet: Woher kommen die Rohstoffe für das neue Waffenarsenal? Lithium, Kobalt und seltene Erden sind die unsichtbare Grundlage jeder modernen Rüstungsstrategie – von Drohnen über Panzerbatterien bis hin zur gesamten Elektrifizierung der Bundeswehr. Europa hat diese Abhängigkeit jahrelang ignoriert, während Russland strategisch Territorien mit genau diesen Ressourcen gesichert hat. ¹ Der Lithiumverlust in der Donezk-Region ist kein Kollateralschaden des Krieges – er ist dessen eigentliches Ziel. ²

Wie will Deutschland an Putin – und China – vorbeikommen?

Die ehrliche Antwort lautet: Noch weiß es das nicht. Deutschland importiert derzeit fast 100 Prozent seines Lithiums – ein Großteil davon als verarbeitete Produkte aus China. ³ Bei Seltenen Erden, die für Raketen, Drohnen, Elektromotoren und Computerchips unerlässlich sind, kommen 85 Prozent der EU-Versorgung ebenfalls aus China – und rund 29 Prozent aus Russland. ⁴ Erst seit Dezember 2025 investiert der neue Bundesrohstofffonds erstmals in ein heimisches Lithiumprojekt: Vulcan Energy will im Oberrheingraben Lithium aus Geothermiequellen fördern – mit 2,2 Milliarden Euro Volumen, aber realistisch nur 2 bis 12 Prozent des deutschen Bedarfs deckend. ⁵ Die EU hat 2024 zwar den Critical Raw Materials Act verabschiedet, der bis 2030 mindestens 10 Prozent Eigenförderung vorschreibt – doch Experten und der Europäische Rechnungshof warnen: Europa hinkt hinterher, während China und Russland längst die Lieferketten kontrollieren. ⁶

Hätte der Westen ohne Bodenschätze überhaupt reagiert?

Eine unbequeme Frage, die sich kaum jemand laut zu stellen traut: Wäre Deutschland ebenso schnell und entschlossen an der Seite der Ukraine gestanden, wenn dort keine Lithiumvorkommen, keine seltenen Erden, kein Ackerland und keine Pipelinekorridore lägen? Die Geschichte kennt keine Beispiele, in denen große Mächte Kriege oder Unterstützungsmissionen rein aus Menschlichkeit geführt hätten – vom Irak über Libyen bis Syrien war es stets Öl, Gas oder geopolitische Kontrolle, die den Ausschlag gaben. ⁷ Im Fall der Ukraine verbinden sich gleich mehrere Interessen: Rohstoffsicherung, NATO-Ostflanke, Absatzmärkte für Rüstungsexporte. Die Menschlichkeit dient dabei als Kommunikationsstrategie – nicht als Motiv. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme der Realpolitik.

Silber: Der unsichtbare Rohstoff, der jeden Krieg entscheidet

Kaum jemand spricht darüber, aber ohne Silber fliegt keine Drohne, schlägt keine Rakete ein und funktioniert keine moderne Elektronik in der Rüstungsindustrie. Eine einzige Tomahawk-Rakete enthält bis zu 500 Unzen – also rund 15,5 Kilogramm Silber – und bei der Detonation ist es unwiederbringlich verloren. ⁸ Auch Rheinmetall, Deutschlands wichtigster Rüstungskonzern, ist auf Silber angewiesen – insbesondere für Kommunikation, Sensorik, Flugabwehr und IT-Systeme. ⁹ Das weltweite Silbervorkommen ist erschreckend begrenzt: Rund 640.000 Tonnen lagern noch ungeförderter in der Erde – bei einem Jahresverbrauch von 25.000 Tonnen rechnerisch noch etwa 22 Jahre. ¹⁰ Die größten Reserven liegen in Peru, Australien, Russland und China – also erneut in Händen von Ländern, mit denen der Westen gerade auf Konfrontationskurs ist. ¹¹ Deutschland hat keine nennenswerten eigenen Silberreserven mehr – und kauft damit seine Rüstungsfähigkeit auf dem Weltmarkt zusammen, solange die anderen es zulassen. ( 2 )

Deutschland zwischen allen Fronten: Türen zu, Rohstoffe weg

Deutschlands Regierung inszeniert sich gern als „wertegeleitete Außenpolitik" – faktisch hat sie sich aber gleichzeitig mit Russland, China und großen Teilen des Globalen Südens überworfen, also genau mit den Ländern, die die kritischen Rohstoffe kontrollieren. ³⁸ Während Berlin moralische Reden hält, schließen sich Rohstoffallianzen ohne deutsche Beteiligung – etwa zwischen China und afrikanischen Staaten, zwischen Russland und BRICS-Partnern. ³⁹ Die Folge: Deutschland steht rohstoffpolitisch im Abseits, versucht seine „Zeitenwende" mit Material zu bestreiten, das es selbst gar nicht kontrolliert, und setzt darauf, dass ausgerechnet jene Staaten, die es sanktioniert und belehrt, weiter zuverlässig liefern. ³² Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Russland und China ihre strategische Position ausnutzen – sondern dass Berlin sich sehenden Auges in diese Erpressbarkeit hineinmanövriert hat.

Kriege, Werte und die Rohstoff-Lüge

Offiziell geht es im Ukraine-Krieg um Werte, Demokratie und Freiheit – in der Praxis entscheiden Rohstoffe, Lieferketten und Machtblöcke darüber, wer auf wessen Seite steht. ³¹ Die gleiche Bundesregierung, die „Menschenrechte" beschwört, akzeptiert gleichzeitig, dass Deutschland bei Energie, Lithium, seltenen Erden und Silber von genau den Staaten abhängig bleibt, die sie politisch bekämpft. ²⁹ Die Geschichte zeigt: Kein großer Krieg und keine große Intervention wurden je aus reiner Menschlichkeit geführt – immer ging es um Territorium, Zugang zu Ressourcen, Märkte und Kontrolle. ⁴⁰ Wer das ignoriert, versteht weder die Ukraine noch die eigentliche Zeitenwende: Es ist die stille Verschiebung von Besitz und Zugriff auf die letzten strategischen Rohstoffe dieser Erde.

Krieg als Vorwand – wer treibt die Preise wirklich hoch?

Wenn an den Zapfsäulen die Preise explodieren, wird den Menschen erklärt, schuld seien Iran, Russland oder „die Märkte“. Doch der größte Preistreiber sitzt im eigenen Land: Ein erheblicher Teil des Benzin- und Dieselpreises besteht aus Energiesteuern, CO₂-Abgaben und Mehrwertsteuer, die sich prozentual auf den Gesamtpreis aufschlagen. Steigt der Rohölpreis nur begrenzt, steigen die Steueranteile automatisch mit – so wird jede neue Krise zum willkommenen Anlass, zusätzliche Einnahmen zu generieren, während man die Verantwortung bequem nach außen schiebt.

3.  Wie Deutschland bei wichtigen Rohstoffen unabhängiger werden kann | tagesschau.de

Hier sehr gut: „Geldbeutel-Schock 2026“ und „Lebenshaltungskosten 2026“.

Was an der Zapfsäule wirklich ankommt – und was beim Staat hängen bleibt

Ein ehrlicher Blick auf die Preisstruktur zeigt: Nur ein Teil des Geldes, das du an der Tankstelle lässt, geht tatsächlich an Produzenten, Raffinerien und Handel – der Rest sind Steuern. Mineralölsteuer, CO₂-Preis und Mehrwertsteuer machen zusammen den größten Block aus und steigen mit jedem Cent, den der Grundpreis klettert. Wer also glaubt, der Iran-Krieg allein sei schuld an der Teuerung, sieht nur die halbe Wahrheit: Die eigentliche Misere entsteht, weil der Staat sich weigert, seine Abgabenlast in Krisenzeiten zu senken – und stattdessen an jedem Konflikt mitverdient.Eckpunkte für eine zukunftsfeste Rohstoffstrategie

Beispiel: 1,80 Euro pro Liter Super E5 (2026)

0,65 € Energiesteuer

0,13 € CO₂-Preis

0,003 € Erdölbevorratungsabgabe

0,29 € Mehrwertsteuer

0,73 € Rohöl, Raffinerie, Transport, Tankstelle

Steuern und Abgaben zusammen: ca. 1,07 € (rund 60% des Preises)
Mineralölwirtschaft: ca. 0,73 € (rund 40% des Preises)dashboard-deutschland+2 Kraftstoffpreise an öffentlichen Tankstellen - Dashboard Konjunktur

Wer nach diesem Schaubild noch behauptet, der Iran oder Russland seien allein schuld an der Preislawine, schaut bewusst weg: Der größte Posten landet nicht bei Produzenten oder Tankstellen, sondern beim Staat selbst – und jeder neue Konflikt dient als perfekter Vorwand, diese Einnahmequelle unangetastet zu lassen.

„Geldbeutel-Schock 2026“


Kleiner Schluss-Stachel für das ganze Dossier

Offiziell verteidigt Berlin „unsere Werte" in der Ukraine – inoffiziell verteidigt es ein Wirtschaftsmodell, das ohne billige Rohstoffe und hohe Abgaben auf Energie längst kollabieren würde.berliner-zeitung+2 Ukraine: Russland erobert größtes Lithium-Vorkommen Europas bei Schewtschenko

🔗 Quellenlinks für  Artikel

1.  Merz & BlackRock:

Ernennung zum Aufsichtsratsvorsitzenden 2016:
👉 finanzwelt.definanzwelt

Merz verlässt BlackRock-Aufsichtsrat März 2020:
👉 zeit.dezeit

 

Russland übernimmt Donezk-Lithium (Juni 2025):
👉 berliner-zeitung.deberliner-zeitung
👉 focus.defocus
👉 ubn.newsubn

 

2.  Neue Quellenlinks:

Tomahawk 500 Unzen Silber: inv3st.deinv3st

Rheinmetall und Silber: inv3st.deinv3st

¹⁰ 640.000 Tonnen Reserven, ~22 Jahre: bullion-art.debullion-art

¹¹ Peru, Australien, Russland, China = 62% der Reserven: bullion-art.debullion-art

 


3.   Wie Deutschland bei wichtigen Rohstoffen unabhängiger werden kann | tagesschau.de

„Geldbeutel-Schock 2026“ und „Lebenshaltungskosten 2026“.

Eckpunkte für eine zukunftsfeste Rohstoffstrategie

Kraftstoffpreise an öffentlichen Tankstellen - Dashboard Konjunktur

Ukraine: Russland erobert größtes Lithium-Vorkommen Europas bei Schewtschenko


Haftungshinweis

Die Inhalte auf Klartext‑Info stellen ausschließlich die persönliche Meinung der Autorin dar. Sie dienen der politischen Information und Meinungsbildung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Neutralität. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, können jedoch keine Gewähr für Richtigkeit, Aktualität oder rechtliche Verbindlichkeit bieten. Jede Leserin und jeder Leser ist aufgefordert, die genannten Fakten und Quellen eigenständig zu prüfen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Aus den veröffentlichten Texten lassen sich keine Ansprüche gegenüber der Autorin ableiten; eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der angebotenen Informationen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.


Epilog

Vielleicht wird man in ein paar Jahren sagen, niemand habe es kommen sehen. Doch das stimmt nicht. Die Signale waren da, die Zahlen lagen offen, die Folgen waren absehbar. Wer heute noch so tut, als seien all das „bedauerliche Nebenwirkungen hoher Ziele“, verwechselt Verantwortung mit Ausreden. Dieses Dossier ist kein Versuch, die Welt zu retten – aber es ist der Versuch, festzuhalten, was wirklich geschieht, bevor es im Lärm der Schlagzeilen untergeht. Was jede und jeder daraus macht, bleibt am Ende die einzige Macht, die wir noch haben: hinsehen, verstehen, Konsequenzen ziehen.

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